Schattenblick → INFOPOOL → UMWELT → KLIMA


MESSUNG/098: Copernicus - 2025 war das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen (EZMW)


European Centre for Medium-Range Weather Forecasts
Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW)

Copernicus Climate Change Service
Copernicus Atmosphere Monitoring Service

Pressemitteilung - Bonn, 14. Januar 2026

Copernicus: 2025 war das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen


Daten von Copernicus belegen, dass 2025 das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen (1) und nur geringfügig (0,01 °C) kühler als 2023 und um 0,13 °C kühler als 2024 war. 2024 ist das wärmste Jahr aller Zeiten. Die letzten elf Jahre waren die elf wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die globalen Temperaturen der letzten drei Jahre (2023-2025) lagen im Durchschnitt um mehr als 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau (1850-1900). Damit wurde zum ersten Mal die Grenze von 1,5 °C in einem Dreijahreszeitraum überschritten. Die Lufttemperatur über den Landgebieten der Erde war die zweitwärmste, während die Antarktis die wärmste Jahrestemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen und die Arktis die zweitwärmste verzeichnete.

Die Ergebnisse wurden heute vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) veröffentlicht, das im Auftrag der Europäischen Kommission den Copernicus Dienst zum Klimawandel (C3S) [1] und den Copernicus Dienst zur Überwachung der Atmosphäre (CAMS) [2] betreibt. Die folgenden Organisationen, die an der Überwachung des globalen Klimas beteiligt sind - EZMW, NASA, NOAA, das britische Met Office, Berkeley Earth und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) - haben die Veröffentlichung ihrer Daten koordiniert.

Im Jahr 2025 lag die globale Oberflächenlufttemperatur laut ERA5 um 1,47 °C über dem vorindustriellen Niveau, nachdem sie 2024, dem wärmsten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, um 1,60 °C darüber gelegen hatte. Unter Verwendung verschiedener Methoden wird das aktuelle Niveau der langfristigen Erderwärmung auf etwa 1,4 °C über dem vorindustriellen Niveau geschätzt. Basierend auf der aktuellen Erwärmungsrate könnte das im Übereinkommen von Paris festgelegte Ziel einer Begrenzung der langfristigen Erderwärmung auf 1,5 °C bereits bis zum Ende dieses Jahrzehnts erreicht werden - mehr als ein Jahrzehnt früher als aufgrund der Erwärmungsrate zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Übereinkommens prognostiziert.

Die letzten drei Jahre 2023-2025 waren aus zwei wichtigen Gründen außergewöhnlich warm. Der erste Grund ist die Anreicherung von Treibhausgasen in der Atmosphäre aufgrund anhaltender Emissionen und einer verringerten Aufnahme von Kohlendioxid durch natürliche Senken. Der zweite Grund ist, dass die Meeresoberflächentemperaturen im Ozean außergewöhnlich hohe Werte erreicht haben, was mit einem El-Niño-Ereignis und anderen Faktoren der Ozeanvariabilität zusammenhängt, die durch den Klimawandel verstärkt wurden. Weitere Faktoren sind Veränderungen in der Menge der Aerosole und niedrigen Wolken sowie Schwankungen in der atmosphärischen Zirkulation.

Wie bereits 2023 und 2024 war auch 2025 ein erheblicher Teil der Erde deutlich wärmer als im Durchschnitt. Die Luft- und Meeresoberflächentemperaturen in den Tropen waren niedriger als 2023 und 2024, lagen jedoch in vielen Gebieten außerhalb der Tropen immer noch weit über dem Mittel. Die im Vergleich zu 2023 und 2024 niedrigeren Temperaturen in den Tropen waren teilweise auf das Anhalten von nahezu durchschnittlichen ("ENSO-neutralen") oder schwachen La-Niña-Bedingungen im äquatorialen Pazifik während des gesamten Jahres 2025 zurückzuführen. Die höheren Temperaturen der beiden Vorjahre waren teilweise durch ein starkes El-Niño- Ereignis beeinflusst. El Niño hat tendenziell einen erwärmenden Effekt auf die globalen Temperaturen, der sich mit der langfristigen, vom Menschen verursachten Erderwärmung überlagert, während La Niña tendenziell den gegenteiligen Effekt hat. Auch die Temperaturen über dem tropischen Atlantik und dem Indischen Ozean waren 2025 weniger extrem als 2024.

Höhere Temperaturen in den Polarregionen glichen die niedrigeren Temperaturen, die 2025 in den tropischen Regionen beobachtet wurden, teilweise aus. Die Jahresdurchschnittstemperaturen erreichten ihren höchsten jemals gemessenen Wert in der Antarktis (2) und ihren zweithöchsten Wert in der Arktis (2). Rekordhohe Jahrestemperaturen wurden auch in mehreren anderen Regionen beobachtet, insbesondere im nordwestlichen und südwestlichen Pazifik, im nordöstlichen Atlantik, im fernöstlichen und nordwestlichen Europa sowie in Zentralasien.

Florian Pappenberger, Generaldirektor des EZMW, merkt an: "Dieser Bericht bestätigt, dass Europa und die Welt das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der Aufzeichnungen erleben und dass die Investitionen der Europäischen Kommission in Copernicus weiterhin von entscheidender Bedeutung sind. Als internationale Organisation, die 35 Nationen dient, liefert das EZMW weltweit führende wissenschaftliche Erkenntnisse, auf deren Grundlage fundierte Entscheidungen getroffen und letztlich Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen werden können, denn jedes Jahr und jedes Grad zählt. Vorbereitung und Prävention sind weiterhin möglich, aber nur, wenn die Maßnahmen auf soliden wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen."

Mauro Facchini, Leiter der Abteilung Erdbeobachtung in der Generaldirektion Verteidigungsindustrie und Weltraum der Europäischen Kommission, führt aus: "Copernicus wurde ins Leben gerufen, um politischen Entscheidungsträgern, Unternehmen, Wissenschaftlern und Bürgern in Europa und weltweit zuverlässige, unabhängige Erkenntnisse über das Klima und die Atmosphäre für fundierte Entscheidungen zur Verfügung zu stellen. Die heutigen Ergebnisse zeigen, wie wichtig diese Mission geworden ist. Der Dreijahresdurchschnitt, der um mehr als 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau liegt, ist ein Meilenstein, den keiner von uns erreichen wollte. Dennoch unterstreicht er die Bedeutung der Führungsrolle Europas bei der Klimaüberwachung als Informationsgrundlage sowohl für Klimaschutz als auch für Anpassung. Wir erwarten, dass Copernicus eine wichtige Rolle bei der Umsetzung maßgeschneiderter neuer Instrumente für die Klimaresilienz und das Risikomanagement in Europa spielen wird."

2025 war die Hälfte der weltweiten Landfläche mehr als durchschnittlich vielen Tagen mit starker Hitzebelastung ausgesetzt - definiert als gefühlte Temperatur von 32 °C oder mehr. Hitzebelastung wird von der WHO als Hauptursache für wetterbedingte Todesfälle weltweit anerkannt (3). In Gebieten mit trockenen und oft windigen Bedingungen trugen hohe Temperaturen auch zur Ausbreitung und Verschärfung außergewöhnlicher Waldbrände bei, die Kohlenstoff, giftige Luftschadstoffe wie Feinstaub und Ozon produzieren, was sich auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Dies war laut CAMS-Daten in Teilen Europas - wo die höchsten jährlichen Gesamtemissionen durch Waldbrände verzeichnet wurden - und Nordamerikas der Fall. Diese Emissionen verschlechterten die Luftqualität erheblich und hatten potenziell schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit sowohl auf lokaler als auch auf weitreichenderer Ebene.

Die außergewöhnlichen Bedingungen von 2025 traten in einem Jahr auf, das von bemerkenswerten Extremereignissen in vielen Regionen geprägt war, darunter Rekordhitzeperioden, schwere Stürme in Europa, Asien und Nordamerika sowie Waldbrände in Spanien, Kanada und Südkalifornien. Diese einzelnen Ereignisse werden in dem Bericht zwar nicht analysiert oder zugeordnet, aber sie bieten einen aktuellen Kontext für die wachsende öffentliche Aufmerksamkeit für Klimarisiken im Jahr 2025.(4)

Carlo Buontempo, Direktor des Copernicus Dienstes zum Klimawandel, erläutert: "Die Tatsache, dass die letzten elf Jahre die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen waren, ist ein weiterer Beweis für den unverkennbaren Trend zu einem heißeren Klima. Die Welt nähert sich rasch der im Pariser Abkommen festgelegten langfristigen Temperaturgrenze. Wir werden sie zwangsläufig überschreiten; die Frage, die sich uns nun stellt, ist, wie wir mit der unvermeidlichen Überschreitung und ihren Folgen für Gesellschaften und natürliche Systeme am besten umgehen können."

Die steigenden Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre (5) - hauptsächlich eine direkte Folge menschlicher Aktivitäten - sind der Hauptgrund für den beobachteten langfristigen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur. Die Überwachung der Treibhausgasemissionen und -konzentrationen durch den Copernicus Dienst zur Überwachung der Atmosphäre (CAMS) liefert Informationen zur Unterstützung der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen.

Laurence Rouil, Direktorin des Copernicus Dienstes zur Überwachung der Atmosphäre am EZMW, kommentiert: "Die Atmosphärendaten aus dem Jahr 2025 zeichnen ein klares Bild: Menschliche Aktivitäten sind nach wie vor der dominierende Treiber für die außergewöhnlichen Temperaturen, die wir beobachten. Die Treibhausgase in der Atmosphäre haben in den letzten zehn Jahren stetig zugenommen. Wir werden weiterhin Treibhausgase, Aerosole und andere atmosphärische Indikatoren verfolgen, um Entscheidungsträgern zu helfen, die Risiken anhaltender Emissionen zu verstehen und wirksam darauf zu reagieren, und damit die Synergien zwischen Luftqualitäts- und Klimapolitik zu stärken. Die Atmosphäre sendet uns eine Botschaft, und wir müssen darauf hören."


Weitere Daten aus dem Bericht "Global Climate Highlights 2025" (globale Klimahighlights):
Globale Temperatur
  • Die globale Durchschnittstemperatur lag 2025 bei 14,97 °C bzw. um 0,59 °C über dem Durchschnitt von 1991-2020 und um 0,13 °C unter dem Wert von 2024, dem wärmsten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.
  • Die Lufttemperatur über den globalen Landflächen war die zweitwärmste sowie um 0,20 °C kühler als 2024 und um 0,01 °C über 2023.
  • Die globale Meeresoberflächentemperatur (außerhalb der Pole) betrug 20,73 °C und war damit die drittwärmste nach 2024 und 2023.
  • Der Januar 2025 war weltweit der wärmste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen. März, April und Mai waren jeweils die zweitwärmsten Monate für diese Jahreszeit. Mit Ausnahme von Februar und Dezember war jeder Monat des Jahres wärmer als der entsprechende Monat in jedem Jahr vor 2023.
Europa
  • 2025 war mit einer Durchschnittstemperatur von 10,41 °C das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in Europa. Damit lag die Temperatur um 1,17 °C über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums 1991-2020 und um 0,30 °C unter dem wärmsten Jahr, 2024.
Meereisausdehnung
  • Im Februar 2025 schrumpfte die kombinierte Meereisbedeckung beider Pole auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Satellitenbeobachtungen Ende der 1970er-Jahre.
  • In der Arktis war die monatliche Meereisausdehnung im Januar, Februar, März und Dezember die niedrigste seit Beginn der Aufzeichnungen für diese Jahreszeit und im Juni und Oktober die zweitniedrigste. Der März stellte den niedrigsten jemals gemessenen jährlichen Höchstwert dar, während der September nur den 13. niedrigsten Wert erreichte.
  • In der Antarktis erreichte die monatliche Ausdehnung im Februar das viertniedrigste jährliche Minimum und im September das drittniedrigste jährliche Maximum.

Bildunterschriften der im Schattenblick nicht veröffentlichten Abbildungen der Originalpublikation:

• Anstieg der globalen Oberflächenlufttemperatur (°C) über dem Durchschnitt des als vorindustrieller Referenzzeitraum festgelegten Zeitraums 1850-1900 auf der Grundlage des ERA5-Datensatzes, dargestellt als Jahresdurchschnitt seit 1940.Quelle: C3S/EZMW.

• Anomalien und Extreme der Oberflächenlufttemperatur für 2025, 2023 und 2024. Die Farbkategorien beziehen sich auf die Perzentile der Temperaturverteilungen für den Referenzzeitraum 1991-2020. Die Kategorien "Extrem" ("kühlste" und "wärmste") basieren auf Ranglisten für den Zeitraum 1979-2025. Datenquelle: ERA5.Quelle: C3S/EZMW.

-Ende-


Weitere nützliche Links:

• Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Temperaturüberwachung finden Sie hier.
https://climate.copernicus.eu/temperature-qas?utm_source=press&utm_medium=referral&utm_campaign=CB-10-2025

• Verfolgen Sie hier nahezu in Echtzeit Daten zum Weltklima auf Climate Pulse.
https://climate.copernicus.eu/climate-pulse-tool-take-temperature-our-planet-glance?utm_source=press&utm_medium=referral&utm_campaign=CB-10-2025

• Weitere Informationen zu Trends und Prognosen finden Sie hier im Climate Atlas.
https://climate.copernicus.eu/copernicus-interactive-climate-atlas-game-changer-policymakers?utm_source=press&utm_medium=referral&utm_campaign=CB-10-2025

• Mit dem neuen Tool ERA Explorer App können Sie hier ganz einfach auf wichtige Datensätze zugreifen.
https://climate.copernicus.eu/era-explorer-app-global-climate-data-made-accessible-all?utm_source=press&utm_medium=referral&utm_campaign=CB-10-2025


Informationen zum C3S-Datensatz und dessen Zusammenstellung:

Die Temperatur- und hydrologischen Karten und Daten stammen aus den Datensätzen ERA5 und ERA5-Land (oberflächennahe Bodenfeuchte) des Copernicus Dienstes zum Klimawandel des EZMW.

Die hier vorgestellten Erkenntnisse über die globalen Meeresoberflächentemperaturen (SST) basieren auf SST-Daten aus ERA5, die über den Bereich 60°S-60°N gemittelt wurden. Beachten Sie, dass es sich bei den ERA5-SST um Schätzungen der Meerestemperatur in einer Tiefe von etwa 10 m handelt (bekannt als Fundamentaltemperatur). Die Ergebnisse können von anderen SST-Produkten abweichen, die Temperaturschätzungen in anderen Tiefen liefern.

Die Meereiskarten und -daten stammen aus einer Kombination von Informationen aus ERA5 sowie aus dem EUMETSAT OSI SAF Sea Ice Index v2.3.

Die hier angegebenen regionalen Durchschnittswerte beziehen sich auf die folgenden Längen-/Breitengrade:
- Welt, 180W-180O, 90S-90N, über Land- und Meeresoberflächen.
- Europa, 25W-40O, 34N-72N, nur über Landflächen.

Weitere Informationen zu den Daten finden Sie hier.
https://climate.copernicus.eu/climate-bulletin?utm_source=press&utm_medium=referral&utm_campaign=CB-11-20255

Weitere Informationen zum verwendeten Referenzzeitraum finden Sie hier.
https://climate.copernicus.eu/new-decade-brings-reference-period-change-climate-data?utm_source=press&utm_medium=referral&utm_campaign=CB-11-2025



Über Copernicus und EZMW

Copernicus ist die Erdbeobachtungskomponente des Weltraumprogramms der Europäischen Union und beobachtet unseren Planeten und seine Umwelt zum Wohle aller europäischen Bürger. Das Programm wird von der Europäischen Kommission koordiniert und verwaltet und in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und europäischen Organisationen durchgeführt.

Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) ist sowohl ein Forschungsinstitut als auch ein rund um die Uhr verfügbarer operativer Dienst, der globale numerische Wettervorhersagen und andere Daten für unsere Mitglieds- und Kooperationsstaaten sowie die breitere Öffentlichkeit erstellt. Es betreibt eine Supercomputeranlage von Weltklasse für Wettervorhersagen und verfügt über eines der größten meteorologischen Datenarchive.

Das EZMW spielt eine Schlüsselrolle in Copernicus, der Erdbeobachtungskomponente des Weltraumprogramms der Europäischen Union, indem es qualitätsgesicherte Informationen über den Klimawandel (Copernicus Dienst zum Klimawandel) und die Zusammensetzung der Atmosphäre (Copernicus Dienst zur Überwachung der Atmosphäre) bereitstellt und zu Informationen über Überschwemmungs- und Brandgefahren (Copernicus Dienst für Katastrophen- und Krisenmanagement) beiträgt. Zusammen mit der ESA und EUMETSAT realisiert das EZMW auch die EU-Initiative "Destination Earth", die Prototypen digitaler Zwillinge der Erde entwickelt.

Weitere Informationen zu Copernicus: http://www.copernicus.eu/de

Die Website des EZMW finden Sie unter https://www.ecmwf.int/

Bluesky:
@copernicusecmwf.bsky.social
@ecmwf.bsky.social

Instagram:
@Copernicusecmwf
@Copernicus_eu
@ecmwf.official



Footnotes

(1) All findings, unless otherwise stated, are based on the ERA5 global climate reanalysis dataset produced by the European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF) and covering the period from January 1940 to present. Datasets other than ERA5 may rank 2025 second warmest due to the relatively small difference between 2023 and 2025.

(2) Antarctic is defined here as the land and ocean areas south of 60°S, the Arctic as the land and ocean areas north of 60°N.

(3) https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/climate-change-heat-and-health

(4) More detailed analysis of the most significant events in Europe will be provided as part of European State of the Climate (ESOTC) that ECMWF and WMO will release in spring 2026.

(5) https://climate.copernicus.eu/climate-indicators/greenhouse-gas-concentrations

Links:
[1] https://climate.copernicus.eu
[2] https://atmosphere.copernicus.eu

*

Quelle:
Pressemitteilung, 14.01.2026
Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage /
European Centre for Medium-Range Weather Forecasts
Copernicus
Email: copernicus-press@ecmwf.int

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 16. Januar 2026

Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang